Wie ich dich sehe

Roman von Eric Lindstorm

352 Seiten
Erschienen: November 2016
Preis: 16,99 €
Verlag: Carlsen Verlag
ISBN: 978-3-551-58347-5

 

Rezension von Reyhan A.

Parker Grant ist ein spezielles Mädchen. Seit dem Unfall mit ihrer alkoholisierten Mutter, bei welchem diese auch starb, ist sie blind. Nach der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst.

Sie gibt sich Goldsterne, für die Tage, an denen sie nicht weint. Ihre Tante zieht mit ihrer Familie in Parker’s Haus ein. Obwohl ihre Familie ihr nur helfen möchte, sieht Parker dies nicht und redet sich nur ein, dass sie nur wegen des schönen Hauses zu ihr gezogen sind. Ihre neue Blindenhelferin Molly wird ihre Freundin und ihr Schulleben mit ihrer besten Freundin Sarah geht weiter. Sie helfen den Mitschülern als „Schulpsychologinnen“ weiterhin, deren Probleme zu lösen. Sie hat ein normales Leben wie jeder anderer auch, nur mit 12 von ihr aufgestellten Regeln. Wer diese befolgt, bekommt ihr Vertrauen.

Um sich abzulenken, läuft Parker jeden Morgen. Eines Tages sieht der Sportlehrer Parker und spricht sie in der Schule darauf an, ob sie nicht dem Laufteam beitreten möchte. Zuerst ist sie sich unsicher, jedoch gibt sie sich einen Ruck und tritt bei. Sie entpuppt sich als die schnellste Läuferin im Team. Ihr ehemaliger Freund Scott ist ebenfalls in diesem Team, sowie auch Jason. Sie lernte Jason beim Kauf ihrer neuen Schuhe kennen. Er möchte eine Beziehung mit ihr führen, aber Parker nicht mit ihm. Sie beschließt nach dem ewigen Kampf mit sich selbst, Scott der die Regel UNDENDLICH („Es gibt KEINE zweiten Chancen. Wenn du mein Vertrauen einmal enttäuscht hast, hast du es für immer verloren. Verrätern wird nicht verziehen. Niemals.“) bekommen hat, ihrer Liebe eine zweite Chance zu geben.

Dieses Buch ist ein Einblick in den Alltag von Parker Grant, wie sie ihr Leben meistert. Ich habe das Buch verschlungen, da es so an einen bindet. Es ist spannend und vor allem klingt alles sehr real. Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, Parker Grant zu sein, in ihrer schwarzen Welt, jedoch mit so vielen Gefühlen, dass sie farbenfroh wirkt.

 

 

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